Tipps fürs Home Office

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Tipps fürs Home Office – einfacher arbeiten.

Die Arbeitswelt hat sich im Laufe der letzten 20 Jahre verändert; vielleicht sogar revolutioniert. Und gerade in Zeiten von Corona und Ausgangsbeschränkungen ist das Home Office die Regel und keine Ausnahme mehr. Die Arbeit am Küchentisch gehört in Zeiten von COVID-19 und #flattenthecurve zur alltäglichen Arbeitssituation. Für Neulinge und auch so manchen „alten Hasen“ gibt es am heimischen Arbeitsplatz genügend Potential, das eigene Arbeiten und auch die eigene Freizeit besser zu gestalten und somit besser, gesünder und auch effektiver zu arbeiten. Hier sind unsere Tipps für ein erfüllendes Arbeitsleben in den heimischen vier Wänden.

  • Alles eine Sache der Planung. Arbeitszeit ist Arbeitszeit; ganz egal, wo wir produktiv sind. Als sehr hilfreich hat sich ein fixer Arbeitsplan erwiesen. Setzen Sie sich Zeiten für Arbeit und auch für Pausen! Ein vorsorglich geplanter Arbeitstag macht Ihre Arbeitsleistung nicht nur intensiver, auch dem Hauptrisiko eines Arbeitsplatzes zu Hause – der „Dauerarbeit“ – wirkt dieser Plan entgegen. Bei der Erfolgskontrolle sollte man ehrlich und vernünftig an die „Reblese“ gehen. Wer vor lauter Home Office und „Nur-schnell-die-Emails-lesen“ nicht mehr zur Ruhe kommt, der wird über kurz oder lang weniger leistungsfähig sein.
  • Fixer Platz – flexibles Arbeiten. Auch wenn der flexible Arbeitsplatz romantisch und auf den ersten Blick sogar praktisch erscheint; aus psychologischer Sicht ist das ständige Umziehen kontraproduktiv. Der Mensch ist bekanntlich ein Wiederholungstier; prasseln ständig neue Einflüsse auf unser Unterbewusstsein ein, so sind wir viel zu sehr damit beschäftigt, unsere Umgebung einzuschätzen. Hotelschläfer kennen dieses Phänomen. Selbst im bequemsten Kingsize-Boxspringbett ist der Schlaf weniger erholsam als im eigenen Bett. Der Grund ist sehr einfach. Eine fremde Umgebung stresst unser Unterbewusstsein ungemein. Suchen Sie sich deshalb einen festen Arbeitsplatz, an dem sie geschützt und konzentriert arbeiten können.
  • Motivation ist alles. Vor allem zu Beginn einer Home-Office-Karriere mag die Fokussierung auf Tasks, Termine und Todos schwer sein. Schaffen Sie sich einen kreativen Arbeitsplatz, der Sie unterbewusst inspiriert und voll und ganz auf „Arbeit eicht“. Eine besondere Farbkombination, die ihre Fantasie beflügelt oder eine Zimmerpflanze, die Duft und Optik „ins Büro zaubert“, sind sehr gute Beispiele für die geistige Rahmenhaltung in Sachen Home Office. Für alle Musikfans ist eine kuratierte Spotify-Playlist eine Möglichkeit, sich auf Arbeit einzugrooven und somit auf (Play)-Knopfdruck direkt im Arbeitsmodus zu sein. Pünktlich zum Feierabend kann man das musikalische Rahmenprogramm natürlich auf Party-Modus umstellen.

Die Sache mit der Kleidung. Hand aufs Herz; wir wissen, es ist schwer. Am Liebsten möchte man im Home Office auch den Home Style tragen: Schlabber-Lock, Lieblings-Shirt oder Jogging-Hose. Bitte, bleiben Sie standhaft! Kleider machen nicht nur Leute, Kleider machen auch Stimmung! Aufstehen, sporteln, duschen, rasieren, Outfit zusammenstellen, anziehen, frühstücken, Arbeitsstart – es ist ein fixes Ritual, das uns hilft, schneller in den Tag zu grooven und eine veritable Arbeitsleistung in den Sand zu zaubern. Gegen alle Erwartungen von besorgten Vorgesetzten: Studien haben gezeigt, dass Mitarbeiter im Home Office produktiver sind als Ihre Work Office Version. 

  • Kommunikation ist alles. Sagen Sie, was Sie machen! Es gibt unzählige Kommunikations-Tools für working @ home. Nutzen Sie diese. Wenn Sie sich Kaffee holen, erstellen Sie eine kurze Notiz, wenn Sie off gehen, um die Präsentation ungestört vollenden zu können, kurze Mitteilung ans Team. Kurze Rücksprachen und Tagesmeilensteine helfen ebenso dabei, den Überblick über die eigene Produktivität zu haben und echt effektiv den Laden zu wuppen.
  • Ordnung auch ;). 2020 ist eigentlich papierlos. Man hat aber immer irgendwas auf dem Schreibtisch liegen, was verdächtig nach Papier aussieht. Erziehen Sie sich zu Ordnung! Das hilft nicht nur den Adlerblick zu erhalten, auch aus Sicht des Arbeitskarmas ist Ordnung förderlich für das eigene Arbeits-Tempo.
  • Sorgen Sie für Licht. Ernsthaft, Ihre Gesundheit ist das Wichtigste. Kümmern Sie sich drum, dass Ihr Schreibtisch einwandfrei ausgeleuchtet ist, dass Ihre Monitore sinnvoll stehen und dass Ihre Augen keinen Schaden nehmen. Der Arbeitsschreibtisch wird oft mit Argusaugen der Berufsgenossenschaft kontrolliert; im Home Office fehlt diese Sicherheit. Sparen Sie sich „schlechte Augen“ und hausgemachte Kopfschmerzen und kümmern Sie sich um ein gutes Arbeits-Setup.
     
  • Have a Break! Arbeit ist Arbeit. Pause ist Pause. Freizeit ist Freizeit. Drucken Sie sich diese Phrasen aus und hängen Sie sich diese über den Schreibtisch! Vergessen Sie nicht Ihre Pausen und gehen Sie mittags einfach mal vor die Tür und lassen Sie den Job auch Job sein. Kurz auf den Balkon reicht, der Welt beim Nichtstun zusehen und kurz den Akku auffüllen. Warum nicht die Sporteinheit auf Mittag legen oder einfach mal eine Runde Yoga im Garten. Bleiben Sie gesund, bleiben Sie fit.
  • Bei der Sache bleiben. Auch wenn es verlockend ist, Wäsche waschen, Staubsaugen und sonstiger Haushaltskram gehört nicht ins Home Office.
     
  • Fenster auf! Da ist man vertieft in Calls, Meet Ups und den neuen Artikel und beinahe erstickt man im eigenen Mief. Auch wenn es nicht ganz so schlimm kommt; lüften Sie regelmäßig und sorgen Sie damit für neuen Sauerstoff und richtig gute Ideen.